Institut für "Tiergestützte Ökomedizin" (geschützter Begriff) 

Kinder- und Jugendreport 2022 der DAK-Gesundheit

Aktueller Bericht der Deutschen DAK-Gesundheit (Auszüge)

In Österreich wird zu diesen Themen beharrlich geschwiegen und Zahlen werden verheimlicht. Daher zur Information der Deutsche Bericht einer großen Krankenkasse mit dem Hinweis, dass man diese ZUTIEFST ERSCHRECKENDEN Daten getrost auf Österreich übertragen kann.

Es bleibt zu befürchten, dass unsere Kassenmedizin FORTGESETZT nichts Anderes tun wird als bisher. Nämlich die Betroffenen mit immer mehr Drogen vollstopfen, weil diese billig sind. In Verbund mit einer Gesellschaft, die für die Reparatur ihres  Auto mehr bereit ist, auszugeben, als für die eigene Gesundheit oder die ihrer Kinder. Was gratis ist, darf auch schaden. Hauptsache gratis.  

 

Gesundheit und Gesundheitsversorgung vor und während der Pandemie

Die mehr als 30 Monate andauernde COVID-19-Pandemie hat direkt und indirekt potenziell großen Einfluss auf die Gesundheit und Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Aus den pandemiebegleitenden Maßnahmen, Belastungen im Familienleben (und den dort verfügbaren monetären und nicht monetären Ressourcen) sowie der allgemein veränderten Inanspruchnahme des medizinischen und nicht-medizinischen Versorgungssystems erwachsen während der Pandemie verschiedene Herausforderungen physischer, psychischer, sozialer als auch finanzieller Natur für ein gesundes Aufwachsen. 

Durch den Kinder- und Jugendreport 2022 werden diese Auswirkungen ebenso wie Versorgungsherausforderungen sichtbar gemacht. Datengrundlage sind anonymisierte Abrechnungsdaten von rund 800.000 Kindern und Jugendlichen im Alter bis 17 Jahren, die bei der DAK-Gesundheit versichert sind. Der Report basiert damit auf Daten von 5,7 % aller Kinder und Jugendlichen in der Bundesrepublik. Je nach Bundesland können über 10 % aller dort lebenden Kinder abgebildet werden. Analysiert wurden die Jahre 2018 bis 2021.

 

Auf einen Blick: Gesundheitsfolgen (Auszüge)

 

  • +54 % mehr neu diagnostizierte Essstörungen bei Mädchen (15-17 Jahre)

 

  • +23 % mehr neu diagnostizierte Depressionen bei Mädchen (10-14 Jahre)

 

  • +24 % mehr neu diagnostizierte Angststörungen bei Mädchen (15-17 Jahre)

 

  • +15 % mehr neu diagnostizierte Adipositas-Fälle bei Jungen (15-17 Jahre)

 

Gesundheit

Der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die einen Arzt oder Psychotherapeuten während der Pandemie aufsuchten, ist über die Jahre leicht zurückgegangen (-5 %). Im Jahr 2021 wurden 259 ambulante und/oder stationäre Fälle je 1.000 gegenüber 272 Fällen je 1.000 im Jahr 2019 verursacht. Dieses Bild verändert sich jedoch in Abhängigkeit davon, welche psychischen und verhaltensbezogenen Störungen betrachtet werden.

 

Wird die Neuerkrankungsrate von Depressionen bei den 10- bis 14-jährigen Mädchen betrachtet, wird dies beispielsweise deutlich: Über die Jahre erhöhten sich die ursprünglich 9,7 Fälle je 1.000 (2019) um 23 % auf 11,9 Fälle je 1.000 (2021). In dem gleichen Zeitraum nimmt die Neuerkrankungsrate auch bei den 15- bis 17-jährigen Mädchen um 18 % zu. 

Diese Altersklasse erwies sich auch gegenüber Angststörungen als vulnerabler, sodass die Inzidenz dieser Erkrankung um 24 % zunahm. Dieser Trend verstetigt sich seit dem Jahr 2020. Die Neuerkrankungsrate sinkt in Bezug auf die 10- bis 14-jährigen Jungen um 12 % und bei der höheren Altersklasse um 9 %.

Zwischen den Jahren 2019 bis 2021 nahmen Essstörungen in der weiblichen Altersgruppe der 15- bis 17-Jährigen um 54 % zu. Die Zahlen stiegen auch in der darunterliegenden Altersklasse um 33 %. Die Inzidenzrate der Jungen nahm leicht ab.

Sowohl in der Gruppe der 15- bis 17-Jährigen als auch der Gruppe der 5- bis 9-jährigen Jungen erwies es sich als auffallend, dass die Adipositasinzidenz zwischen den Jahren 2019 und 2021 um 15 % zunahm. In den Altersklassen stieg sie auch bei den Mädchen (5-9 Jahre: +12 %, 15-17 Jahre: +6 %).

 

Gesundheitsversorgung

Zudem wurde die medikamentöse Versorgung von Jugendlichen mit Depressionen untersucht. Dabei wurde deutlich, dass der Anteil neu an Depressionen erkrankter Mädchen (15-17 Jahre), die im Jahr der Neuerkrankung ein Antidepressivum erhielten, 2021 gegenüber 2019 um sechs Prozentpunkte (+65 %) gestiegen ist. Ähnliche Tendenzen sind bei der gleichen Altersgruppe in Bezug auf Essstörungen (+75 %) und bei der weiblichen Altersklasse der 10-14-Jährigen in Bezug auf Angststörungen (+41 %) auffindbar. 

 

Einfluss der sozialen Lage

Statistisch signifikant ist, dass Depressionen in der Altersklasse der 15- bis 17-jährigen Mädchen aus Familien mit einem hohen sozio-ökonomischen Status zu 19 % häufiger gegenüber den gleichaltrigen Mädchen mit einem niedrigen Status auftreten. 

Das Risiko einer Neuerkrankungs-Diagnose bezüglich Adipositas ist bei Jungen zwischen 10 bis 17 Jahren sowohl im Vergleich von einem mittleren oder niedrigen gegenüber einem hohen Status erhöht. Bei den 10 bis 14-Jährigen liegt diese Erhöhung zwischen mittel vs. hoch bei 18 %, bei niedrig vs. hoch bei 29 %. Im Alter zwischen 15 und 17 Jahren liegt das Risiko bei einem mittleren vs. hohem sozio-ökonomischen Status bei +26 % und bei niedrig vs. hoch bei +62 %. Gegenüber 2019 hat damit eine statistisch signifikante Risikozunahme stattgefunden (mittel vs. hoch: +8 %, niedrig vs. hoch: +21 %).

 "Das Ganze ist etwas völlig Anderes als die Summe seiner Teile!"

Univ. Prof. Dr. Herbert Pietschmann (*1936), Österreichisycher Physiker & Wissenschaftsphilosoph

"Im Gegensatz zum Tier sagt dem Menschen kein Instinkt, was er muss. Im Gegensatz zum Menschen früherer Zeiten sagt ihm keine Tradition mehr, was er soll, und nun scheint er nicht mehr recht zu wissen, was er eigentlich will."

 Univ. Prof. DDr. Viktor Frankl (1905 - 1997), Österreichischer Neurologe und Psychiater

"DIE standardisierte psychische Störung, wie sie uns die Pharmamedizin immer einreden will,  gibt es nicht! Alles ist letztlich das Ergebnis individueller und persönlicher Faktoren."

Dr. Wolfgang Schuhmayer (*1958).  Ökomediziner und Wissenschaftsautor

 

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